Die 400-Watt-Klasse ist da:

Kompakte, digital programmierbare Stromversorgungen

Kniel: Programmierbare 400 W Netzteile

Oft müssen in Prüfanlagen komplexe Simulationen und Tests unter sich verändernden Rahmenbedingungen gefahren werden. Intelligente, über digitale und analoge Schnittstellen programmierbare Stromversorgungen werden hier zum Problemlöser. Sie arbeiten definierte Abläufe eigenständig ab und tragen dank vieler Zusatz-Funktionen auch in anderer Hinsicht dazu bei, den Gesamtaufwand zu minimieren. Jetzt gibt es die „Stromcomputer“ auch in der kompakten 400-W-Klasse.

Der Stromversorgungsspezialist Kniel hat jetzt seine digital programmierbaren Stromversorgungen der Energy-Serie um 400-W-Ausführungen mit Ausgangsspannungen bis 120 V ergänzt. Der Anwender kann bei diesen Geräten nicht nur für Strom, Spannung und Leistung Soll- und Grenzwerte definieren, sondern auch unterschiedliche Sequenzen programmieren, die dann selbsttätig abgearbeitet werden. Die Stromversorgungen eignen sich dadurch als intelligentes, zeitsparendes Prüf-, Test- oder Laborgerät und werden auch in Forschungseinrichtungen ihren Platz finden. Da sie sowohl als Stromquelle als auch als Stromsenke arbeiten, sind z.B. auch Akkutests ein wichtiges Einsatzgebiet. Ein ebenfalls typischer Anwendungsbereich sind Bordnetzsimulationen im Bereich der Kfz-Elektronik. Hier kann die Stromversorgung z.B. die temperaturabhängigen Eigenschaften von Batterien simulieren, ebenso wie den typischen Spannungseinbruch bei Motorstart oder beim Zuschalten starker Verbraucher. Medizintechnische Anwendungen, Prüfaufbauten oder Fertigungseinrichtungen, bei denen Anlagensicherheit eine wichtige Rolle spielt, profitieren davon, dass die Stromversorgungen die Anforderungen nach funktionaler Sicherheit gemäß EN/IEC 62061 SIL2 und EN ISO 13849-1, Performance Level (PL) d erfüllen. Zwei geprüfte und zertifizierte Enable-Eingänge sorgen für eine sichere Abschaltung im Fehlerfall.
Die Programmierung ist komfortabel: Standardmäßig sind die Stromversorgungen mit RS232-, USB- und CAN-Open-Schnittstelle ausgestattet, über die das am PC erstellte Programm eingespielt wird. LAN-Schnittstelle und eine 5-V-Analog-Schnittstelle gibt es als Option. Falls gewünscht, kann man die Stromversorgungen auch vor Ort direkt am Gerät oder mit einer als Option erhältlichen Handbedieneinheit programmieren. Letzteres kann in puncto Sicherheit Vorteile bringen, da am Gerät selbst dann nichts mehr versehentlich verstellt werden kann.

Bild: Kniel

Ellen-Christine Reiff

Ellen-Christine Reiff

Studium der deutschen Philologie, danach tätig bei Theater und Fernsehen, seit 1986 freie Journalistin beim Redaktionsbüro Stutensee mit Schwerpunkt Optoelektronik, elektrische Antriebstechnik, Elektronik und Messtechnik.

Marco Antoni

Marco Antoni

Der Diplom-Physiker arbeitet seit Juni 2015 beim Redaktionsbüro Stutensee. Kontakt können Sie via Xing, Twitter und Facebook aufnehmen.

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