Überzeugtes Statement zur Hausautomation

KNX-Bus erhöht Komfort und Lebensqualität im Haus

Bei der PEAKnx-Heimzentrale wurde erstmals auch auf ästhetische und heimspezifische Details geachtet, wie z.B. eine patentierte Glasplatte, die speziell gehärtet, trotzdem aber noch flexibel und biegsam ist und so die Verletzungsgefahr bei Bruch minimiert. Bild: PEAKnx

Früher machte man beim Hausbau einen Plan, baute und musste dann erst nach Jahrzehnten über eine Sanierung nachdenken. Heute gilt es dagegen praktisch von Anfang an zukünftige Änderungen zu berücksichtigen, seien es wechselnde Lebensumstände, neue gesetzliche Vorschriften oder schlicht einen immer schnelleren Wandel in der Technik rund um Haus und Hof. Diese Forderungen kann eine herkömmliche Planung nur teilweise umsetzen, ideal wäre ein modulares Konzept, welches sich den jeweiligen Umständen anpasst. Hier kommt die moderne Gebäudeautomation ins Spiel. Basierend auf einem das Haus durchziehenden Bussystem kann der Hausherr multiple Neuerungen leicht und ohne großen Aufwand umsetzen und so die Immobilie auf dem aktuellen Stand der Technik halten.

Eine breite Vielfalt an Komponenten, und (Software-)Lösungskonzepten für praktisch jede Automatisierungsaufgabe rund um Haus und Hof steht heute schon bereit. Bild: PEAKnx

Eine breite Vielfalt an Komponenten, und (Software-)Lösungskonzepten für praktisch jede Automatisierungsaufgabe rund um Haus und Hof steht heute schon bereit.

Galt die Gebäudeautomation lange Zeit eher als Mittel, um große Gebäude von einer Stelle aus zentral zu verwalten, so hat sich das im Zeitalter der Miniaturisierung von Elektronik und dem einhergehenden Angebot preiswerter Komponenten geändert. Eine breite Vielfalt an Komponenten sowie Hard- und Software-Lösungskonzepten für praktisch jede Automatisierungsaufgabe rund um Haus und Hof steht heute schon bereit. Das verbreitetste Automatisierungskonzept beruht auf dem weltweit standardisierten KNX-Bus, für den inzwischen mehrere hundert Firmen rund um den Globus Komponenten anbieten und weiterentwickeln. Die praktischen Vorteile der Technik im Einzelnen zu beschreiben, wird wohl nie gelingen. Ein kleiner Überblick über die Voraussetzungen und Möglichkeiten soll hier versucht werden:

Bustechnik als Investition für die Zukunft

Dipl.-Ing. Axel Dohmann, Geschäftsführer der Peak-Firmengruppe. Bild: PEAKnx

Dipl.-Ing. Axel Dohmann, Geschäftsführer der Peak-Firmengruppe.

So wie heute schon in der Kfz-Technik die Elektronik Einzug gehalten hat, um bestehende Produkte bzw. deren Teile wie ABS, ESP usw. über Softwareupdates aktuell zu halten, ist auch bei Immobilien dieser Trend im Kommen. Dipl.-Ing. Axel Dohmann, Geschäftsführer der Peak-Firmengruppe erläutert dies näher:

Der KNX-Bus mit Heimzentrale bietet die Möglichkeit auch als Elektrik-Laie per App eine große Bandbreite von Betriebs-Daten selbst auszulesen. Bild: PEAKnx

Der KNX-Bus mit Heimzentrale bietet die Möglichkeit auch als Elektrik-Laie per App eine große Bandbreite von Betriebs-Daten selbst auszulesen.

„Musste früher für eine technische Neuerung im Haus oft die gesamte Installation umgebaut werden samt Bohrungen, Kabelkanälen und neuen Tapeten, so lassen sich per moderner Bussteuerung solche Eingriffe kostensparend auf ein Minimum begrenzen. Dies ist gerade im Hinblick auf die Energiewende und neue Gesetze zu Heizung, Brandmelder-Einrichtung und ähnlichem ein enormer Vorteil. Wie die heutige OBD-Buchse im Kfz bietet der KNX-Bus mit Heimzentrale die Möglichkeit als Elektrik-Laie per App eine große Bandbreite von Daten selbst auszulesen, Ein/Ausgabewerte auf Plausibilität zu prüfen und so bei Störungen, geplanten Änderungen der Haustechnik gezielte Aufträge zu vergeben. Das spart Zeit und Kosten. Die Businstallation selbst ist auch nicht so teuer. Rund 100 m Buskabel kosten ca. 30 Euro. Etwa 200 m Buskabel reichen, um ein ganzes Haus verkabeln. Im Gegenzug spart man sich unter Umständen hunderte Meter normale 1,5 mm2-Kabel, die z.B. für Lichtwechselschaltungen etc. bei konventioneller Verdrahtung nötig wären. Dazu kommen dann natürlich noch die einzelnen Module, die aber je nach Anforderungen in Leistung und Preis skalierbar sind“.

Auch der spätere Umbau zu einer altersgerechten Wohnung ist so leicht möglich, die Hauszentrale übernimmt dann nach und nach viele lästige Pflichten, die einem im Alter zunehmend schwererfallen. Nicht zuletzt vereinfacht die Datenerfassung per Hausnetz auch Bereiche, an die man nicht gleich denkt: Heizkosten-, Wasser-, und Hausstromabrechnung sind schnell mit belegbaren Daten erstellt oder der Vorrat Heizöl, Pellets usw. auch aus der Ferne immer im Blick. „Niederschlag- und Temperatursonden lassen z.B. die Schneeräumung besser planen,“ ergänzt Dohmann. „Bei extremem Glatteis könnte automatisch eine Salzsprühanlage anspringen, wie an manchen Autobahnsteigungen, bzw. sich die Dachrinnenheizung bei Bedarf einschalten.“ Das Leben von Hausmeister und Verwaltern wird einfacher, das Hausumfeld sicherer für alle.

Zwar klingt das noch eher nach Zukunftsmusik. Schließlich kennt jeder das Problem der zig unterschiedlichen nichtkompatiblen Steckernetzteile, die die kleinen Helferlein im Alltag vom Handy über Fax, Akkuzahnbürste oder Staubsauger mit Strom versorgen. So ähnlich sieht es momentan noch bei der aktuellen Haustechnik aus, jede automatisierte Einheit benötigt einen eigenen Rechner, Sensoren, Vor-Ort-Bedienung etc. Hier bietet die Hausautomatisierung enorme Vorteile „Statt einzelner, dezentraler Steuereinheiten vor Ort im Heizungskeller, unter dem Dach beim Solarwechselrichter oder für die Klimatisierung bietet der KNX-Bus die Möglichkeit, diese Funktionen an einer Stelle zusammenzufassen“, fährt Dohmann fort. „Bis zu 50 sogenannte Telegramme lassen sich pro Sekunde zu einer Steuerzentrale übertragen. Lüfter, Klappen oder Sensoren für die Passivhausbelüftung können damit über dieselbe Leitung senden wie die Alarm- oder Solaranlage. Das reduziert Kosten und den Aufwand für Planer und Architekten.“

Das Kabel kann dabei einfach wie bei herkömmlichen Gegensprechanlagen beliebig in Stern-, Baum- oder Serien-Verdrahtung verlegt und verzweigt werden. Bild: PEAKnx

Das Kabel kann dabei einfach wie bei herkömmlichen Gegensprechanlagen beliebig in Stern-, Baum- oder Serien-Verdrahtung verlegt und verzweigt werden.

Die Vorgehensweise ist einfach: In der Praxis werden bis über 360 Teilnehmer galvanisch an eine gegen Störungen verdrillte Twisted-Pair-Drahtleitung als Linie angeschlossen. Das Kabel kann dabei einfach wie bei herkömmlichen Gegensprechanlagen beliebig in Stern-, Baum- oder Serien-Verdrahtung verlegt und verzweigt werden. Je nach Ausbau können so insgesamt rund 1000 Teilnehmer im Bus gezielt angesprochen oder abgefragt werden. Das bietet genug Kapazität auch für zukünftige Erweiterungen und Modernisierung, z.B. im kommenden Internet der Dinge mit intelligenten Geräten wie Waschmaschine, Trockner, Kaffeeautomat etc. „Das „auf Zukunft“ gebaute Haus benötigt dazu neben der 230/400 V Stromversorgung nur noch eine Busleitung mit 30 V Stromversorgung“, so Dohmann weiter. „Damit lassen sich dann im Haus Sensoren wie Messgeräte für Temperatur und Feuer- oder Wassermelder sowie Aktoren wie Schalter für Motoren an Rollläden oder Ventilen vernetzen.“

Flexibel und immer auf aktuellem Stand

Ob Geschäftsräume, Privathaus oder renovierte Wohnungen, mit der Hausautomatisierung bleibt der Hausherr flexibel. Die PEAKnx GmbH bietet dazu für private wie gewerbliche Bauherren eine ebenso flexible Steuerzentrale mit Zubehör „Wir setzten dabei auf den KNX-Bus, denn dieser bietet gleich vier Möglichkeiten der Datenübertragung, um je nach Anwendung den optimalen Weg zu beschreiten“, fährt Dohmann fort. „Neben dem Standard der klassischen Zweidrahtleitung können die Daten per Koppler wie „PowerLine“ oder „DigitalStrom“ auch über bereits verlegte 230 V Stromleitungen übertragen werden. So lässt sich in Einzelfällen z.B. die Garage ohne Verlegeaufwand einbinden. Soll im Garten etwas gesteuert oder überwacht werden, ist per Funkmodul drahtlose Kommunikation über KNX-RF möglich z.B. Kontrolle, ob im Briefkasten Post liegt oder der Frostwächter fürs Frühbeet usw. Als Kommunikationskanal für Fernkontrolle wird das KNX-Signal per Gateway und Tunneling ins Ethernet übertragen. So können Alarmmeldungen und Steuerbefehle selbst im Urlaub oder auf Geschäftsreise per iPhone und Co. gesendet werden.“

Momentan bieten noch eher klassische Aufgaben die Grundlage der Hausautomatisierung, wie Licht-, Temperatur- und Heizungssteuerung oder auch Gartenteich- oder Pool-Kontrolle, Gartenbewässerung oder ein Urlaubsprogramm mit Anwesenheitssimulation gegen Einbrecher. Inzwischen arbeiten die Hersteller weltweit aber schon intensiv an neuen Schnittstellen für die Multimedia- und Hausgeräteeinbindung. Das Energiemanagement, das bei steigenden Preisen und zunehmend restriktiveren Gesetzen ebenfalls immer höhere Anforderungen an die Abstimmung stellt, ist ebenfalls leicht auf dem neuesten Stand zu halten und vor allem komfortabel zu überwachen. Dohmann betont in diesem Zusammenhang: „Unsere Hauszentrale PEAKnx ist deshalb gezielt auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtet. Die Leistungsfähigkeit der Mehrkerntechnik und der Speicher werden mit der Verwaltung heutiger Technik im und ums Haus nur zu rund 10 % ausgelastet. Selbst mit Einbindung von weiteren Busteilnehmern und der Erstellung von Überwachungsprotokollen z.B. im Energiemanagement bleibt zukünftig noch ausreichend Rechenkapazität für einen weiteren Ausbau übrig.“

Schon heute top gelöst

„Natürlich ist es bei einer neuen Technik eher schwierig eine „Erfolgsstory“ zu bringen,“ meint Dohmann, „Es gibt allerdings neben den unzähligen Möglichkeiten, die wohl großteils erst noch von kreativen Nutzern erdacht werden müssen, auch durchaus bodenständige und bereits praxiserprobte Umsetzungen. Heute vorgeschriebene Brandmelder beispielsweise werden per Bus vernetzt, eine Alarmanlage mit Fenster-, Türen- und Infrarotüberwachung mit eingebunden und Wassermelder an kritischen Stellen integriert. Bei Alarm wird dann direkt der vorgegebene Ansprechpartner oder dessen Vertreter alarmiert. Je nach Ausführung können vernetzte Alarmanlagen die Höhe der Prämien für Versicherungen gegen Diebstahl und oder Wasserschäden und Feuer reduzieren und so bares Geld sparen. Offen stehende Fenster bei Regen werden erkannt und gemeldet oder – je nach Automatisierungsgrad – gleich geschlossen, ebenso wie Rollläden oder Rollos nach Sonnenstand oder Außentemperatur automatisch bedient werden.“

Alles in allem bietet eine moderne Hausautomatisierung per KNX-Bus eine zukunftssichere Investition, die leicht auf neue Anforderungen umgestellt werden kann und so den Wert der Immobile durch die Anpassung an den Stand der Technik und den aktuellen Wohnkomfort auf Jahrzehnte hinaus erhält.

Die PEAKnx-Hauszentrale

Neben den Fähigkeiten wie hohe Rechenleistung und Zuverlässigkeit, die eine Heimautomatisierung verlangt, wird bei der PEAKnx-Heimzentrale erstmals auch auf ästhetische und heimspezifische Details geachtet. So ist das Frontend Panel platzsparend in die Wand eingelassen, das vermeidet offene Kabelverbindungen zum Rechner. Um den Bildschirm passend zur Wohnung bzw. Einrichtung einzufassen, gibt es auswechselbare Blenden in unterschiedlichem Design. Damit kann das Erscheinungsbild im Laufe der Zeit neuen Mode-Trends angepasst werden. Die Wandzentrale ist durch eine patentierte Glasplatte geschützt, die speziell gehärtet, trotzdem aber noch flexibel und biegsam ist und so die Verletzungsgefahr bei Bruch minimiert.

Die „Denkzentrale“ arbeitet lüfterlos und mit SSD-Festplatte, ist daher flüsterleise und robust. 4 bis 16 GB Arbeitsspeicher, optionales WLAN, HD-Webcam und 18,5“ LED-LCD-Panel gepaart mit Breitbandstereo-Lautsprecher und optimierten Mikrofonen bieten ausreichende Möglichkeiten selbst für Einsatzfelder wie Sprachsteuerung. Die Weitspannungsstromversorgung von 110 bis 230 V mit nur 5 W Standby-Aufnahme, USB 3.0, GBit-LAN- und HDMI-Anschlüssen, sowie optionale KNX-, CAN- und LIN-Ports stehen als Schnittstellen zur Außenwelt zur Verfügung.

Über PEAKnx
PEAKnx, ein junges, innovatives Unternehmen der PEAK-Firmengruppe, kombiniert neueste Technologien für die moderne Gebäudesteuerung. Einzigartige Frontend Panels fügen sich in jedes Wohn-Design ein und stellen alle Informationen für einen modernen Lebensstil an einem zentralen Punkt zur Verfügung. In Zukunft sollen hochintelligente Aktoren und Sensoren das Sortiment ergänzen. Die Experten für Hausautomation bieten aber nicht nur neuartige Hard- und Softwarekomponenten, sondern auch die dazugehörigen Dienstleistungen, von der Planung des Bauvorhabens über die Beratung bis zur Umsetzung und Realisierung durch zertifizierte Partner. Dabei kann PEAKnx für die Umsetzung seiner Innovationen auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der PEAK-Firmengruppe zurückgreifen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: http://www.peaknx.de

Alle Bilder: PEAKnx

Dietrich Homburg

Dietrich Homburg

Dietrich Homburg gründete 1980 das Redaktionsbüro Stutensee, um kleinen und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik eine Möglichkeit zu bieten, professionell in der Fachpresse aufzutreten.

Andreas Zeiff

Andreas Zeiff

Studium des Chemie-Ingenieurwesens und der Chemie, Beschäftigung mit Elektronik, berufliche Tätigkeit im Maschinenbau, seit Ende 1998 journalistisch tätig für das Redaktionsbüro Stutensee.

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